| 2001-Fortsetzung |
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Es ist alles nicht so einfach, wie der Kritiker meint (28. Juli 2001) |
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Einkaufstempel in der Gasometer-City (1. August 2001) Am 31. August wird das 22.000 Quadratmeter große Shopping-Center eröffnen. Bereits sechs Monate vor dem Startschuss waren die 70 Geschäfte vermietet. Firmen von Rang und Namen, ein ausgewogener Branchenmix, die einzigartige Architektur, Spitzengastronomie und jede Menge Freizeitangebote sollen der Shoppingmall Massenbesuch und somit hohe Umsätze bringen. BRANCHENMIX |
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Zwischen Schießplatz und Gärten (1. August 2001) |
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Alles für das Gasometerleben (1. August 2001) Längst vermietet |
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Gasometer-City (1. August 2001) |
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Mit der U3 zum neuen Einkaufs-Tempe (4. August 2001) |
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Gasometer brauchen Wachzimmer (6. August 2001) Räume schon vorhanden |
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Wien bekommt eine Stadt in der Stadt (23. August 2001) |
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Liebe geht durch den Magen (30. August 2001) Nix is fix auf der 66 |
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Wien bekommt eine Stadt in der Stadt (23. August 2001) |
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Liebe geht durch den Magen (30. August 2001) |
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Infopoint statt Warteschlange (30. August 2001) |
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International finanziert (30. August 2001) |
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Darling, ich bin im Kino - weit weg! (30. August 2001) Dodo Kresse Music in the air |
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Das Spiel mit der Lage in historischen Türmen (30. August 2001) |
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Zeitläufe: Neue Architektur mit Jahresringen (30. August 2001) STANDARD: Die Diskussion schloss die Aspekte des Denkmalschutzes mit ein. Sind Sie mit der jetzigen Lösung zu- frieden? Steiner: Von wegen Alt und Neu und Industriedenkmal. Die Gasometer waren kein Industriedenkmal, denn der ursprüngliche Inhalt wurde schon bei ihrer Entstehung architektonisch kaschiert und domestiziert. Daher kann man nur von einem geringen kunst-oder kulturhistorischen Wert ausgehen. Da jetzt die Innenräume gefüllt wurden, bleibt nur die Frage: Was hätte man stattdessen machen können? Ich hätte es sinnvoll gefunden, einen der Türme im ursprünglichen Zustand zu belassen. Durch den Urbanisierungsschub, den das Brachland dort bekommen wird, hätte sich vielleicht in fünf Jahren eine andere Nutzung ergeben. Die Frage ist natürlich, ob sich das heute gerechnet hätte. Ein Leerstehen hätte jedoch die Stadtverwaltung nicht ertragen. Was nur psychologisch zu erklären ist. In solchen Fällen hört man immer wieder die gängige Baufloskel: "Das ziehen wir jetzt durch". STANDARD: Welche Stadtgebiete sehen Sie in den nächsten Jahren dafür prädestiniert, dass Bauaufgaben "durchgezogen" werden? Steiner: Irgendwann wird die Frage anstehen, welcher Nutzung man das Neugebäude in Simmering zuführen soll. Darüber hinaus gibt es eine ganze Reihe von innerstädtischen Industriebrachen wie etwa das Gelände der Ottakringer und das der Schwechater Brauerei, die Mautner-Markhof-Gründe und den Nordbahnhof, die auf den Markt kommen werden. STANDARD: Die Situation des Neugebäudes ist vergleichbar mit der der Gasometer vor dem Umbau. Für diese existierten ebenso wie für das Neugebäude unzählige Projektentwürfe. Wie sehen Sie die Zukunft des Neugebäudes? Steiner: Der Erdberger Mais ist so was von niedergeplant worden - und ähnlich verhält es sich auch mit dem Neugebäude. Was mir an den Gasometern gefällt, ist, dass das ,Denkmal' - jetzt unter Anführungszeichen gesprochen - vernichtet wurde, die Hüllen verwendet wurden und die Stadt einfach weitergebaut wurde. Vergleichbar der Situation in Dubrovnik, das sich in den römischen Ruinen eingenistet hat. Dort wie auch bei den Gasometern ist das Vergangene vorhanden, aber mit einer neuen Schicht versehen. Ein ähnliches Vorgehen würde mir beim Neugebäude ebenfalls gefallen. Was ich mir unter keinen Umständen wünsche, ist eine Totalrekonstruktion, denn dann würden wir einen Renaissanceneubau des 21. Jahrhunderts bekommen. So eine Aufgabe wäre in Las Vegas auf jeden Fall leichter als in Wien zu lösen, weil die dortigen Architekten das ganz einfach besser können. STANDARD: Wie beurteilen Sie die Wohnqualität in den Gasometern? Steiner: Was den gesamten Wiener Wohnungsbau betrifft, spielen die 600 Wohnungen dort rein quantitativ eine untergeordnete Rolle. Sie befinden sich alle in den letzten vier Stockwerken, wodurch die Frage nach Licht und Sonne hinreichend beantwortet ist, trotz der fürchterlichen Zuschnitte, welche aber öfters auch in Altbauten gewünscht werden, möchte ich hinzufügen. Zum anderen ist festzustellen, dass sich das Wohnverhalten in den letzten fünf Jahren stark geändert hat, was sich auf die größere Mobilität zurückführen lässt. Die Menschen, die dort einziehen, gehen wahrscheinlich nicht davon aus, die nächsten 50 Jahre dort zu verbringen. Was mir bei diesem Projekt aber besonders am Herzen liegt, ist der Umstand, dass im Gegensatz zu Beispielen aus dem Ausland die Wohnungen stark gefördert und daher leistbar sind, denn nur durch das Engagement der öffentlichen Hand können Spekulationsspitzen abgefangen werden. Wobei die Stadt durch die Übernahme eines nicht unerheblichen Teils der Kubatur, in dem das Historische Archiv untergebracht ist, diesem Projekt eine zusätzliche Unterstützung angedeihen ließ. Denn hier stellt sich auf jeden Fall die Frage, ob dieser Teil auch kommerziell verwertbar gewesen wäre. |
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Hinter den Kulissen (30. August 2001) Rund um die Uhr Genug zu tun |
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Fest zur Gasometer-Eröffnung (30. August 2001) ERÖFFNUNGS-SPEKTAKEL |
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Die Gasometer eröffnen - nur Werktags (30. August 2001) |
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Spektakel Gasometer-Eröffnung (31. August 2001) |
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Ein Industriedenkmal wacht auf (31. August 2001) Andere neue Linien |
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Gasometer eröffnen (31. August 2001) |
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Cooles Studentenheim im Hightech Design (1. September 2001) |
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Eitel Wonne, Sonnenschein (1. September 2001) |
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Eröffnungsrummel in den Gasometern (1. September 2001) |
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Hans Dichand schenkt den Wienern eine Stadt (1. September 2001) Milliardenbaustelle |
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Von null aud hundert: Gasometer-City (1. September 2001) |
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Stadt erwacht: Guten Morgen, Gasometer! (1. September 2001) |
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Geldinstitut in Gasometer (2. September 2001) |
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Gut Neid (3. September 2001) |
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Stadtarchiv geöffnet (3. September 2001) |
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Gasometer: Geparkt wird in der Unterwelt (4. September 2001) |
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Der Mann hinter dem Gasometer (9. September 2001) EIN BLATT PAPIER RÜCKSCHLAG STRESS ABBAUEN |
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Rekordbesuch in den Gasometern: 250.000 kamen (11. September 2001) |
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Snowballs Rache (14. September 2001) |
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Mährisch Selbstmord (14. September 2001) |
MATRIX |
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e-living im gasometer. ein lokalaugenschein (16. September 2001) |
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Wien sicher sind Hochhäuser? (22. September 2001) |
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Das Gedächtnis der Stadt im Gasometer (26. September 2001) AUF STIEGEN ABGELEGT |
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Das Gedächtnis der Stadt (26. September 2001) |
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Landesarchiv nun im Gasometer (26. September 2001) |
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Gasometer nicht behindertengerecht (4. Oktober 2001) |
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Gasometer im Behindertentest (4. Oktober 2001) |
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750.000 Besucher (19. Oktober 2001) |
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Gasometer bekommen "Konkurrenz" (19. November 2001) |
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Mit "Office-Campus" und "Multi-Center" noch attraktiver (12. Dezember 2001) Gleich wie man zu den Gasometern steht - aus dem Wiener Stadtbild sind sie seit gut 100 Jahren nicht wegzudenken. Seit ihrer Revitalisierung und Neueröffnung am 31. August 2001 sind die 4 zylindrischen Türme mitsamt Zubauten aber zu einer echten Attraktion geworden. Nicht nur Wiener, auch Besucher aus den Bundesländern, aus Nachbarstaaten und sogar aus Asien flanieren zu Tausenden durch die "Shopping- und Sky-Malls", sitzen in den Cafés oder blicken anerkennend zu den 70 Meter hinaufragenden Kuppeln. Kooperation mit Wien-Tourismus Süßer die Kassen nie klingeln . . . "Meeting Point" und "Office-Campus" Gelernter Centermanager |
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