|
Gasometer Presseschau |
| « | 1996 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | » |
|---|
| 2001 |
|
Wohnen wie in Raumstation (19. Jänner 2001) |
|
|
Veranstaltungshalle eingestürtz (10. Februar 2001) |
|
Gasometer: Decke in Halle eingestürzt (11. Februar 2001) |
|
Gasometer (11. Februar 2001) |
|
Deckeneinsturz im Gasometer (11. Februar 2001) |
|
Simmering: Einstürzende Neubauten im Gasometer (12. Februar 2001) |
|
Einsturz im Gasometer (12. Februar 2001) |
|
Beinahe-Katastrophe im Gasometer (12. Februar 2001) |
|
|
Einsturz: Verzögerung nur beim Bau der Halle (13. Februar 2001) |
|
Gasometer-Halle: Sechs Monate Verzögerung (13. Februar 2001) |
|
Gasometer: Decke in Halle eingestürzt (13. Februar 2001) |
|
|
Paradies für "Folks" und "Dinks" (16. Februar 2001) |
|
Betreiber für das Gasometer-Kino fehlt (1. März 2001) |
|
Wiener Auhof-Kino kann weiter spielen (2. März 2001) |
|
Shopping-Center im Gasometer (10. März 2001) |
|
Gasometer-Shoppingmeile ist ein Hit (10. März 2001) |
|
Rätsel um Einsturz der Halle in Gasometer vor Klärung (10. März 2001) |
|
Gasometer Einsturz (24. März 2001) |
|
Trotz "Deckeneinsturz" kaum Bauverzögerung (24. März 2001) |
|
Einsturz unter Gasometer: Schuld waren mehrere Firmen (24. März 2001) |
|
|
Mehrere Ursachen für Gasometer-Einsturz (25. März 2001) |
|
Gasometer-Halle: Zwei Einsturz-Ursachen (24. März 2001) |
|
Baumängel bei Gasometerhalle (28. März 2001) |
|
Simmeringer Gasometer im Endspurt (28. März 2001) Kino-Probleme |
|
Übersiedlung (31. März 2001) |
|
|
Gasometer-Wohnbauten: Leben ohne Mantel in Wien (2. April 2001) Am offensten Jean Nouvels Gasometer A Düster COOP Himmelb(l)aus Gasometer B 450 m Shopping Mall Geglückter Pleasuredome |
|
|
Gasometer (17. April 2001) Die vier Gasometer, im Jahr 1899 fertig gestellt, sind in ihrer zylindrischen Form und mit den historisierenden Sichtziegel-Fassaden ein stadtbildprägendes Ensemble an Wiens Peripherie. Nach der Umstellung auf Erdgas hatten die Gasometer ausgedient. Das Bundesdenkmalamt stellte sie unter Schutz. Ausstellungen und die legendären Rave-Partys belebten sie sporadisch, über eine Dauernutzung wurde lange fruchtlos diskutiert. Mit einem Entwurf für die Wiener Stadterneuerungs- und EigentumswohngesmbH (SEG) trat dann der französische Stararchitekt Jean Nouvel den Beweis an, dass der Einbau von Wohnungen im Hohlraum der Gasometer machbar war. Mit dem Schwerpunkt auf Wohnungen, zu denen Büros, Geschäftsflächen und öffentliche Einrichtungen (Landesarchiv) kamen, ließ sich die Finanzierung sichern. Das Denkmalamt zeigte sich mit der Erhaltung des wesentlichen Erscheinungsbildes zufrieden und gestattete kleine Eingriffe, die der Verbesserung der Lichtverhältnisse dienten. Vier Architekten, nämlich Jean Nouvel, Wilhelm Holzbauer, Manfred Wehdorn und Coop Himmelb(l)au, durften je einen Gasometer planen. Die unterschiedlichen, außergewöhnlichen Raumlösungen, die Anbindung ans U-Bahn-Netz und die Nähe der Prater-Grünzone machen die Höhlenwohnungen in den Gasometern zum attraktiven Wohnstandort. |
|
|
Schwule willkommen (17. April 2001) Wohnen in der Wohngemeinschaft, im Historismus-Flair der Wiener Gasometer und im Wohndesign der Stararchitekten Coop Himmelb(l)au. Für genau 247Studenten oder Studentinnen ist das ab diesem Herbst Realität. Zu Preisen zwischen 2250 und 3500 Schilling. Dass sie dabei möglicherweise Lärmbe-lästigungen von einer darunter liegenden Shopping Mall oder der noch ein Stockwerk tiefer situierten Rock-Halle in Kauf nehmen müssen, verneint der Bauherr entschieden. Günter Bischof, Geschäftsführer der gemeinnützigen Wohnbauvereinigung für Privatangestellte: „Wenn es Schallprobleme gäbe, würden die das 13. Stockwerk genauso betreffen wie die Etagen zwei bis sieben, in denen die Studenten wohnen." Auch die Belichtung sei gegenüber den oberen Etagen durch größere Fenster ausgeglichen. Schiffsdesign Materialkontraste |
|
Neue Decke für den Gasometer (17. Mai 2001) |
|
Gasometer als Studentenheim der Luxusklasse (23. Mai 2001) |
|
Retter für das Gasometer-Kino (29. Mai 2001) |
|
Noch ein bisserl mehr Kino (29. Mai 2001) |
|
Gasometer: Kino vor der Haustür (29. Mai 2001) |
|
Lange hat Wien... (8. Juni 2001) |
|
Von Zwergen und Bergen (9. Juni 2001) |
|
Simmeringer Gasometer... (19. Juni 2001) |
|
Geförderte Harmonie von Alt und Neu (22. Juni 2001) Qualität zählt Deregulierung |
|
Letzte Chance: Eine Tour ins Innere der Gasometer (23. Juni 2001) |
|
|
Gasometer in der Zielgeraden (25. Juni 2001) Vom Kino des Großvaters zum Multiplex G-town - Das neue Stadtzentrum in Wien Simmerings Gasometer: Ein neuer Stadtteil als Wohnhit Wiens Europa Capital Partners: Investitionen in Zukunftsprojekte Europas kompetente Netzwerke |
|
Genau das nennt man Kitsch (30. Juni 2001) Es heißt, sie seien Wiens Top-Adresse des Jahres 2001. Und wer "top" wohnen möchte, ziehe dort ein. In die Wohnungen im Gasometer. Tatsächlich wird den künftigen Bewohnern einiges geboten: Von der U-Bahn-Station, die selbst noch vom entferntesten der vier ehemaligen Gasbehälter trockenen Fußes erreichbar ist, bis zum riesigen Entertainment-Center (Architekt: Rüdiger Lainer) gleich nebenan, vom vielbeschworenen urbanen Nutzungsmix aus Arbeiten, Wohnen und Freizeit - Büros, Geschäfte, Studentenheim, begrünte Freiflächen, reichlich Garagenplätze - bis zur großen Veranstaltungshalle in den Tiefen von Gasometer B (Architekten: Coop Himmelb(l)au), dies alles vereint unter den - nicht mehr vorhandenen - Kuppeln der vier denkmalgeschützten Zylinder. Und dies alles zu Wohnungspreisen, die schon mehr als attraktiv sind. Laut den Verkaufsunterlagen für Gasometer A (Architekt: Jean Nouvel) zum Beispiel kostet die teuerste Wohnung frei finanziert nicht einmal zwei Millionen Schilling (keine 150.000 Euro), wobei dieser Kaufpreis durch einen nicht rückzuzahlenden Zuschuß von knapp 400.000 Schilling (rund 30.000 Euro) gestützt wird und bei einer Monatsrate von rund 4000 Schilling (290 Euro) eine Barleistung von 660.000 Schilling (knapp 48.000 Euro) erforderlich ist. Dieser Wohnungstyp - wie auch eine ganze Reihe anderer Typen im Gasometer A - ist übrigens längst ausverkauft. Ebenso ausverkauft sind alle Wohnungen im Gasometer C (Architekt: Manfred Wehdorn). Die drei Bauträger, die sich das Unternehmen teilen, pochen nicht zu Unrecht auf ein Erfolgsergebnis: Fast 85 Prozent der Wohnungen sind vergeben. Im Werbematerial für die vier Sichtziegel-Solitäre heißt es auch, sie seien ein europaweit einzigartiges Gesamtkunstwerk. Anders formuliert könnte man sagen, es geht um eine Stadtentwicklungsspritze in den Simmeringer "Outskirts of Vienna". Allerdings muß man hinzufügen: Der finanzielle Einsatz, den diese Entwicklungsspritze zur Voraussetzung hatte, der kann nur jenseits des Üblichen angesiedelt sein, weit jenseits. |
|
Ansturm zum Rundgang in Gasometern (2. Juli 2001) |
|
Die ersten Mieter der Gasometer-City (5. Juli 2001) Ausblick auf ganz Wien |
|
Das Experiment beginnt: Trabantenstadt empfängt Bewohner (6. Juli 2001) Blick auf die Tangente Schützendes Schild |
|
Nach Deckeneinsturz im Rekordtempo neu gebaut (6. Juli 2001) |
|
Für uns alle ist das hier einfach Spitze! (6. Juli 2001) |
|
Leserbriefe (7. Juli 2001) Dies ist mein erster Leserbrief, den ich an eine Redaktion schreibe. Ich gratuliere der Autorin zu ihrem Artikel, welcher mir von der Seele geschrieben ist. Als Architekt darf ich laut Standesvertretung keine öffentliche Kritik an Architekten-Kollegen äußern. Waechter-Böhm hat mit ihrem Beitrag den Nagel auf dem Kopf getroffen. So etwas passiert, wenn irgendwo Immobilien finanziell untergebracht werden müssen (siehe Platte UNO City). Dann vergreift man sich an Wohnbauförderungsgeldern, ruiniert ein hochkarätiges Industriedenkmal und ist darauf noch stolz. Daß es Politiker vielleicht nicht besser wissen können, verstehe ich, aber daß dabei meine geschätzten Kollegen mitgespielt haben, beschämt mich als Architekt. Vielen Dank für diesen Aufschrei. Architekt DI Franz Stockreiter 1130 Wien |
NZZ |
|
Wohnungen aus vier Zylindern (25. Juli 2001) |
nach oben |