Gasometer Presseschau
Diese Gasometer-Presseschau umfasst alle Artikel der Tages- und Wochenpresse seit dem Gemeinderatsbeschluß zum Umbau der leeren Gasometer-Hüllen zum Wohn- und Geschäftszentrum von 1996. Der Zeitraum reicht bis zum Jahr 2003.

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1996

 

Gasometer-Umbau (3. August 1996)
Wien - Nächsten Freitag soll im Gemeinderat der Umbau der Gasometer in Simmering beschlossen werden. In den vier Gasometern entstehen 1000 Wohnungen, Studentenheimplätze, eine Rockhalle und ein Einkaufszentrum. Baubeginn könnte laut Planungsstadtrat Hannes Swoboda 1997 sein - wenn die Bebauung fertig ist, fährt dann auch die U 3 nach Simmering.

 

Neues Leben in den Gasometern (30. November 1996)
Der geplante Kauf eines Gasometerteils zur Unterbringung des Archivs durch die Stadt Wien wird nach Ansicht des LIFallzu eilig vorangetrieben.
WIEN (e. m.). "Das sieht mir nach einer Subventionierung der GESIBA aus." Gabriele Hecht, Klubvorsitzende des Liberalen Forums, äußert scharfe Kritik an dem von SPÖ und ÖVP am Freitag im Kulturausschuß gefaßten Beschluß, demzufolge der Gemeinnützigen Siedlungs- und Bauaktiengesellschaft ein Teil des Gasometers D abgekauft werden soll, um dort das Stadt- und Landesarchiv unterzubringen. In dem Antrag ist von einem "maximalen Kaufpreis von 295 Millionen Schilling" die Rede. Davon sollen binnen 14 Tagen 100 Millionen Schilling genehmigt werden, danach bis Ende Jänner 1999 weitere 180 Millionen. Finanziert soll das ganze über eine Budgetüberschreitung werden."Im Ausschuß konnte niemand sagen, worauf sich der Kaufpreis stützt", so Hecht, "keinem war ein Nutzwertgutachten bekannt, keiner konnte die Dringlichkeit erklären." Laut Hecht hat auch noch keine Baufirma den Zuschlag erhalten. Sie betont zugleich, daß sie durchaus für einen Grundsatzbeschluß zum Archivbau sei, daß aber eine Summe von etwa 50 Millionen Schilling als Anzahlung für Grund- und Planungskosten ausreichen müßte. Auch die anderen Oppositionsparteien stimmten übrigens gegen den Antrag; selbst die Koalition fühlte sich laut Hecht "sichtlich nicht wohl". Hecht hofft nun, daß beim Finanzausschuß am Donnerstag die offenen Fragen beantwortet werden.