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Sechs Jahre, seit der Eröffnung 2001, mussten die Gasometer warten, bis endlich die ersten
Wohnbauprojekte in deren Umfeld begonnen wurden. Mit der neu entstehenden
Umgebung soll sich auch die ökonomische Situation des Einkaufszentrums im Gasometer verbessern.
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Bauprojekt »Ville Verdi«
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Die Wohnhausanlage besteht aus fünf Stadtvillen und wird südlich der Gasometer errichtet. Die einzelnen Gebäude werden auf einem parkähnlich gestalteten Areal versetzt angeordnet. Die individuelle
Architektursprache – durch die schräge Haltung der Villen wird ein optischer Kipp-Effekt erzielt – ermöglicht eine gute Besonnung und eine attraktive Aussicht. Die auffällige Gestaltung leistet einerseits einen interessanten Beitrag zur städtebaulichen Entwicklung in der ehemaligen Industriezone und soll andererseits
die Identifizierung der zukünftigen BewohnerInnen mit ihrem Zuhause fördern.
Die grüne Farbe der Fassade in Verbindung mit dem umliegenden Grünraum verleiht der Anlage den Namen »Wohnpark Ville Verdi«.
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Das aktuelle Baugeschehen
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Hier zeigen wir Ihnen den aktuellen Stand der Bauarbeiten zum »Wohnpark Ville Verdi«.
Foto:
12.10.2008
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Fotos: © Ewald Frühwirth
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Im Herbst 2008 war die Monatge der Fassadenverkleidung abgeschlossen. Die »grünen« Fassadenplatten verleihen den Gebäuden ein wenig »Wellblech-Feeling«.
Bis zur Fertigstellung und Übergabe der Wohnungen im Frühjahr 2009 sind nur die Innenarbeiten und die Gestaltung des Umfeldes notwendig.
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Seit letzten Sommer gibt es auch eine Ville Verdi Community. Die zukünftigen Bewohner tauschen sich hier bereits aus - wie auch damals bei uns im
Gasometer.
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Bauprojekt »Marximum«
HochTief kauft Gobiet Projekt ab, vergrößert es auf 40.000 m² und feiert Entwicklungs-Premiere.
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HochTief Development holte das »Marximum« aus dem Gobiet-Projekt Simply eleven.
Andreas Gobiet, Präsident der Wiener Kammer für Architekten und Ingenieurkonsulenten hatte als Projektentwickler Großes vor. Unter dem Label »Simply 11« sollen in Wien Simmering an der U3-Station Zippererstraße fünf Bürogebäude mit einer Gesamtfläche von 33.100
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Quadratmetern realisiert werden. Geplant hat die Bauten von Delugan-Meissl, der
Baubeginn war für Herbst 2006 vorgesehen. Daraus wurde nichts. Seit kurzem heisst das Projekt »Marximum«, hat eine Größe von 40.000 m² und ist das erste Projekt der HochTief Develeopment in Österreich. Gplant ist eine campusartige Bebauung in der auch der Erholungswert
nicht zu kurz kommen soll.
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© 2007 |
Der Fewa Mediendesign
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Der »Marximum« Baustellenbereich im Oktober 2008.
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Wien Energie Gasnetz
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Am 29. September 2007 eröffnete die Wien Energie Gasnetz ihre neue Unternehmenszentrale in Sichtweite der
Gasometer. Nach fast 100 Jahren ist die Wiener Gasversorgung nun wieder in
Simmering konzentriert.
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Die neue Unternehmenszentrale der Wien Energie in Wien Simmering.
Die Eröffnung v.l.n.r.: Mag. Helmut Miksits (Geschäftsführer und Vorsitzender der Geschäftsführung), Mag. Renate Brauner (Vizebürgermeisterin, Stadträtin für Finanzen, Wirtschaftspolitik und Wiener Stadtwerke), Dr. Felix Joklik
(Generaldirektor Wiener Stadtwerke) Foto: Ewald Frühwirth, Niko Formanek
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350 Mitarbeiter finden am neuen Standort in Simmering einen neuen mit modernster
Technik ausgestatteten Arbeitsplatz. Der in der Rekordzeit von nur 19 Monaten
von der ARGE Wibeba/Sedlak errichtete und vom Architekturbüro Hayde geplante Gebäudekomplex beherbergt alle kaufmännischen und technischen Abteilungen, wobei die Kundendienststellen Meidling,
Brigittenau und Spitalgasse bestehen bleiben.
Erhebliche Kosteneinsparung
Zur Eröffnung erklärte die Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Mag. Renate Brauner: »Das neue Direktionsgebäude ist ein echtes Musterprojekt in Wien. Die 19 Millionen Euro-Investition wird
sich schon innerhalb von fünf Jahren amortisieren. Durch einen höchst effizienten Energieeinsatz sparen wir gleichzeitig Geld und schützen die Umwelt. Und das neue Zentrum von Wien Energie Gasnetz in Simmering
bringt zusätzlich eine weitere Aufwertung des Bezirks mit sich«. Verglichen mit dem bisherigen Standort in der Josefstadt spart Wien Energie
Gasnetz pro Quadratmeter Gebäudefläche 50 % an Energie für Raumwärme und Warmwasser, was eine CO2-Reduktion von 60 t jährlich bedeutet. Verkürzte Arbeitsabläufe und eine verbesserte Logistik tragen gleichfalls zu Kosteneinsparungen bei.
Masterplan Simmering
In die Modernisierung und den Ausbau des Standortes Simmering investiert Wien
Energie Gasnetz im Zeitraum 2001 bis 2009 insgesamt 50 Mio. €.
Das Strategiekonzept umfasst neben dem Neubau des Direktionsgebäudes auch die Redimensionierung und Neugestaltung von Lagerflächen, den Neubau der Prüf- und Versuchsanstalt, den Bau einer Betriebs eigenen Erdgastankstelle zur
Betankung der rund 200 Erdgasfahrzeuge von Wien Energie und den Umbau der
Denkmal geschützten alten Schmiede zu einem Schulungs- und Kompetenzzentrum. Rohrlagerplatz
und Rechenzentrum werden ebenfalls umgebaut. Mit der kompletten Umsetzung des
Masterplans rechnet man im Jahr 2009.
Insgesamt wird der Flächenbedarf von Wien Energie Gasnetz in Simmering um rund 30.000 m² reduziert und damit frei für das Wiener Stadtentwicklungskonzept »Erdberger Mais-Aspanggründe«.
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Mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift TGA »Technische Gebäude Ausrüstung«, WEKA-Verlag.
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