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Das neue Wohnen im
Umfeld der Gasometer
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Sechs Jahre, seit der Eröffnung 2001, mussten die Gasometer warten, bis endlich die ersten
Wohnbauprojekte in deren Umfeld begonnen wurden. Mit der neu entstandenen
Umgebung soll sich auch die ökonomische Situation des Einkaufszentrums im Gasometer verbessern.
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VILLE VERDI
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Die Wohnhausanlage besteht aus fünf Stadtvillen und wurde südlich der Gasometer errichtet. Die einzelnen Gebäude wurden auf einem parkähnlich gestalteten Areal versetzt angeordnet. Die individuelle
Architektursprache – durch die schräge Haltung der Villen wird ein optischer Kipp-Effekt erzielt – ermöglicht eine gute Besonnung und eine attraktive Aussicht. Die auffällige Gestaltung leistet einerseits einen interessanten Beitrag zur städtebaulichen Entwicklung in der ehemaligen Industriezone und soll andererseits
die Identifizierung der zukünftigen BewohnerInnen mit ihrem Zuhause fördern.
Die grüne Farbe der Fassade in Verbindung mit dem umliegenden Grünraum verleiht der Anlage den Namen »Wohnpark Ville Verdi«. Fotos: © Frühwirth
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MARXIMUM
Ein Viertel mit Perspektive
Das MARXIMUM liegt inmitten einer der am schnellsten aufstrebenden Stadtentwicklungszonen Österreichs – dem Erdberger Mais: Mit 3.400 Bewohnern
und täglich 3.600 Pendlern rund um die Gasometer City bereits ein etablierter
Wohn- und Firmenstandort, soll hier in den kommenden Jahren ein hochwertiges
Stadtquartier entstehen.
Seine ideale Lage zwischen Stadtzentrum und Flughafen Wien-Schwechat macht das
MARXIMUM zu einem der infrastrukturell interessantesten Bürostandorte Wiens. Die angrenzende U-Bahn-Linie U3 führt direkt in die Wiener Innenstadt und den neuen Zentralbahnhof Wien Mitte. Und
über die A23 gelangt der Individualverkehr überall hin.
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Wien Energie Gasnetz
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Am 29. September 2007 eröffnete die Wien Energie Gasnetz ihre neue Unternehmenszentrale in Sichtweite der
Gasometer. Nach fast 100 Jahren ist die Wiener Gasversorgung nun wieder in
Simmering konzentriert.
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Die neue Unternehmenszentrale der Wien Energie in Wien Simmering.
Die Eröffnung v.l.n.r.: Mag. Helmut Miksits (Geschäftsführer und Vorsitzender der Geschäftsführung), Mag. Renate Brauner (Vizebürgermeisterin, Stadträtin für Finanzen, Wirtschaftspolitik und Wiener Stadtwerke), Dr. Felix Joklik
(Generaldirektor Wiener Stadtwerke) Foto: Ewald Frühwirth, Niko Formanek
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350 Mitarbeiter finden am neuen Standort in Simmering einen neuen mit modernster
Technik ausgestatteten Arbeitsplatz. Der in der Rekordzeit von nur 19 Monaten
von der ARGE Wibeba/Sedlak errichtete und vom Architekturbüro Hayde geplante Gebäudekomplex beherbergt alle kaufmännischen und technischen Abteilungen, wobei die Kundendienststellen Meidling,
Brigittenau und Spitalgasse bestehen bleiben.
Erhebliche Kosteneinsparung
Zur Eröffnung erklärte die Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Mag. Renate Brauner: »Das neue Direktionsgebäude ist ein echtes Musterprojekt in Wien. Die 19 Millionen Euro-Investition wird
sich schon innerhalb von fünf Jahren amortisieren. Durch einen höchst effizienten Energieeinsatz sparen wir gleichzeitig Geld und schützen die Umwelt. Und das neue Zentrum von Wien Energie Gasnetz in Simmering
bringt zusätzlich eine weitere Aufwertung des Bezirks mit sich«. Verglichen mit dem bisherigen Standort in der Josefstadt spart Wien Energie
Gasnetz pro Quadratmeter Gebäudefläche 50 % an Energie für Raumwärme und Warmwasser, was eine CO2-Reduktion von 60 t jährlich bedeutet. Verkürzte Arbeitsabläufe und eine verbesserte Logistik tragen gleichfalls zu Kosteneinsparungen bei.
Masterplan Simmering
In die Modernisierung und den Ausbau des Standortes Simmering investiert Wien
Energie Gasnetz im Zeitraum 2001 bis 2009 insgesamt 50 Mio. EUR.
Das Strategiekonzept umfasst neben dem Neubau des Direktionsgebäudes auch die Redimensionierung und Neugestaltung von Lagerflächen, den Neubau der Prüf- und Versuchsanstalt, den Bau einer Betriebs eigenen Erdgastankstelle zur
Betankung der rund 200 Erdgasfahrzeuge von Wien Energie und den Umbau der
Denkmal geschützten alten Schmiede zu einem Schulungs- und Kompetenzzentrum. Rohrlagerplatz
und Rechenzentrum werden ebenfalls umgebaut. Mit der kompletten Umsetzung des
Masterplans rechnet man im Jahr 2009.
Insgesamt wird der Flächenbedarf von Wien Energie Gasnetz in Simmering um rund 30.000 m² reduziert und damit frei für das Wiener Stadtentwicklungskonzept »Erdberger Mais-Aspanggründe«.
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Mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift TGA »Technische Gebäude Ausrüstung«, WEKA-Verlag.
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